Olivenöl
 
Unser Olivenhain breitet sich über ungefähr 10 Hektaren aus. Die verstreute Anordnung der jahrhundertalten fast zweitausend Bäume ist Beweis für ein nicht maschinell vorgenommener Anbau. Zurzeit wird an einem Vergrößerungsprojekt des Olivenhains gearbeitet. Der soll umgebungsgerecht erweitert werden und in Symbiose mit dem umliegenden Wald stehen; gegenwärtig dehnt sich der Olivenhain in einer Höhenlage von 100 bis 160 Metern über dem Meeresspiegel in vorwiegend hügeligem Gelände aus.

Das Gelände wurde auf Entscheidung des Unternehmens, aber hauptsächlich auch aus hydrogeologischen Überlegungen grasbewachsen belassen, um Bodenerosionen und dem sich daraus ergebenden Verlust von Hauptnährelementen aus dem Boden Einhalt zu gebieten.
Im tiefergelegenen Bereich des Gutsgeländes werden vorwiegend die Kulturvarietäten Leccino, Moraiolo und Frantoio angepflanzt, aus denen ein klassisches Öl von intensivem Duft gewonnen wird; wenn man sich mehr ins Innere des Geländes begibt, stößt man auf eindrucksvolle Moraiolo-Olivenbäume.

Die Olivenlese findet zwischen Ende Oktober und Ende Dezember statt und erfolgt ausschließlich von Hand.
Ein schonender, rücksichtvoller Umgang mit der Olive ist grundlegend für eine Produktion von Höchstqualität.

Nachdem die Oliven gelesen und in gut belüftete Kisten abgelegt worden sind, werden sie noch am selben Tag zwecks Verarbeitung zur Ölpresse gebracht, wo sie mit Hammermühlen zermalmt und anschließend kalt zentrifugiert werden.
Das so gewonnene Öl wird in dazu geeigneten Räumen bei einer konstanten Temperatur von 16/17° Celsius bis zur ausschließlich unmittelbar vor der Auslieferung erfolgenden Flaschenabfüllung aufbewahrt.
 
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